37 Jahre ein treuer Mitarbeiter: Arthur Hofstetter blickt zufrieden zurück

Im März ist es zwei Jahre her, seit wir Thuris Abschied gefeiert haben. Eine langjährige und wunderbare Zusammenarbeit nahm mit seinem wohlverdienten Ruhestand ihr Ende.

Aus Anlass unseres 40. Jubiläumsjahres blicken wir gemeinsam mit Thuri in die Vergangenheit.

  

Interview mit

Thuri (Arthur) Hofstetter

Wie hat dein Berufsleben damals angefangen?

Ich habe eine Lehre als Galvanoplastiker bei John & Co. in St. Gallen absolviert. Nach der Lehre bin ich bei der Lehrfirma geblieben. Damals war Jakob Hasler einer meiner Kollegen.

Wann bist du zu Seelitho gekommen?

In November 1979, ein gutes Jahr nach der Firmengründung, wurde ich der erste Angestellte der Seelitho AG. Meine Aufgaben waren die Mitarbeit in der neu eingerichteten Clichéabteilung, Filmarbeiten und die Bedienung der Misomex Repetiermaschine. Das Firmendomizil war damals an der Berglistrasse 5 in Arbon.
Nach wenigen Jahren wurden die Räume zu klein. Für die Scanner- und Litho Abteilung sowie für die Andruckerei eröffneten wir 1982 an der Postgasse 12 in der Altstadt von Arbon einen zweiten Standort. Die Clichéproduktion mit der vorgelagerten Filmherstellung blieb weiterhin an der Berglistrasse.
Am Anfang war die Auslastung sehr unterschiedlich. Es gab Tage, an welchen wir die Auftragsflut kaum bewältigen konnten. Im Gegensatz dazu gab es Tage ohne jegliche Arbeit. Wir wurden kontinuierlich erfolgreicher und konnten uns schnell einen beachtlichen Kundenstamm aufbauen. Einige davon sind bis heute treu geblieben. Das zeigt, wie wertvoll eine gute Kundenbeziehung ist.

Was war über die Jahre die grösste Veränderung in deinem Arbeitsbereich?

Eine grosse Veränderung für mich war der Anfang der digitalen Produktion. Plötzlich musste ich mich mit Computern befassen und den Umgang mit Maus und Tastatur erlernen. Das hat sehr viel Mühe und Zeit gekostet, weil ich Angst vor Computermäusen hatte ;) Mit dem ersten Laser-Belichter, einem Esco CDI Compact, hatten wir zu Beginn schwierige Zeiten. Es gab immer Probleme mit der Wasserkühlung. Nach einer langen und aufwändigen Fehlersuche kamen die Fachleute zur Erkenntnis, dass es nur an der Temperatureinstellung lag…. Wir haben viel Nerven verbraucht, bis das Problem behoben war...

Drei Eigenschaften die du an unserer Firma schätztest

Das gute Verhältnis zu der Geschäftsleitung, die flexible Arbeitszeit und die dadurch entstandene Freiheit. Ich habe mich an meinem Arbeitsplatz in den hellen und grossen Räumen immer sehr wohl gefühlt.

Es sind knapp zwei Jahre her, seit du das Arbeitsleben hinter dir gelassen hast. Wie sieht dein Alltag jetzt aus?

Ich stehe ein wenig später auf als früher und treibe viel mehr Sport. Dreimal pro Woche gehe ich ins Spinning (indoor Velo fahren). Gelegentlich absolviere ich auch noch ein Krafttraining dazu. Ich spüre, dass ich deshalb, unter anderem beim Ski fahren, fitter bin als früher. Bei schönem Wetter geniessen meine Frau und ich die Natur.

Welche Ratschläge würdest du uns mit auf den Weg geben?

Eine offene Kommunikation ist wichtig. Ich habe gelernt, dass es einfacher ist den direkten Weg zu gehen und die Mitmenschen persönlich anzusprechen.
Ich wünsche mir, dass es meinen ehemaligen Kollegen und dem Unternehmen weiterhin gut geht.

Thuri am Rundbelichter für Buchdruckplatten

Thuri füllt den Destiller für die Lösemittel aus der Plattenproduktion

Standort Berglistrasse in Arbon