Design Thinking und Disruption zum Frühstück

Im Rahmen unseres Weiterbildungskonzeptes, haben wir Haeme Ulrich für einen Workshop zum Thema «Zukunft von Publishing» eingeladen.

Diese zwei Fachbegriffe haben für besonderen Gesprächsstoff gesorgt. 

Design Thinking

Erfolg bei Prozessen, Produktion, Dienstleistungen

Design Thinking ist die konsequente Trennung von «Problem verstehen» und «Problem lösen». Minimaler Aufwand, minimales Risiko – maximaler Erfolg.

  1. Zuhören: Problemanalyse der Zielgruppe. Wo drückt der Schuh?
  2. Problem definieren: Beschreibung des Problems, nicht aber die Lösung. (Lastenheft)
  3. Ideen: Ideensammlung für die Lösung des Problems ohne Grenzen und Budget. Querdenken...
  4. Prototyp: Erstellung der Prototypen der besten Ideen. Wichtig: Er soll die Machbarkeit und Relevanz beweisen und keinen Schönheitswettbewerb gewinnen!
  5. Testen: Personas aus der Zielgruppe testen die Prototypen und protokollieren Schwächen und Stärken. Nach dem Testen wird der beste Prototyp ausgesucht und die Schwächen behoben. Die Testphase geht danach weiter bis die Personas das Produkt freigeben.
  6. Umsetzen: Prototyp umsetzen und «Zuhören» was du in der nächsten Version verbessern kannst.

Disruption

Überlege, was dich disruptiv kaputt machen kann. Und genau das machst du dann. Sonst macht es ein anderer.


Beispiele von erfolgreichen Disruptionen:

Früher Satzsystem/heute DTP
Früher Brief/heute Email
Früher Reiseführer/heute TripAdvisor, GoogleMaps
Früher Reisebüro/heute Booking.com
Früher Hotelkette/heute Airbnb
Früher Buchhändler/heute Amazon
Früher Taxi/heute Uber, mytaxi
Früher Modegeschäft/heute Zalando

Disruptive Technologien sind Innovationen, die die Erfolgsserie einer bereits bestehenden Technologie, eines bestehenden Produkts oder einer bestehenden Dienstleistung ersetzen oder diese vollständig vom Markt verdrängen.